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Prüfung an einer Unterverteilung mit Leitungsschutz- und Fehlerstromschaltern

Elektroinstallationen

Die Installation, auf der alles andere aufbaut

Neubau, Sanierung oder Modernisierung: Eine Elektroinstallation ist dann gut, wenn sie sicher ist, zu Ihrer Nutzung passt und sich später ohne Umbau erweitern lässt.

Einführung

Die Elektroinstallation ist das Gewerk, das man nach dem Einzug am wenigsten sieht und am häufigsten braucht. Entsprechend selten fällt auf, wenn sie gut gemacht ist – und entsprechend deutlich, wenn Steckdosen fehlen, die Verteilung keine Reserve hat oder niemand weiß, welcher Automat wozu gehört.

Wir planen deshalb vom Anschlusspunkt aus: Hausanschluss, Zählerplatz, Haupt- und Unterverteilung, Schutzkonzept. Erst danach geht es um Räume, Stromkreise und Ausstattung. Das kostet in der Planung etwas mehr Zeit und spart später erheblichen Aufwand.

Leistungsumfang

Was wir konkret übernehmen

Neubauinstallation

Die komplette Elektroinstallation vom Rohbau bis zur Übergabe – abgestimmt mit Bauherr, Architekt und den übrigen Gewerken.

  • Elektroplanung und Festlegung der Stromkreise
  • Schlitz- und Stemmarbeiten, Leerrohre, Dosen
  • Leitungsverlegung und Installation der Betriebsmittel
  • Hauptverteilung, Unterverteilungen und Beschriftung
  • Baustromverteilung während der Bauphase

Altbausanierung und Modernisierung

In Bestandsgebäuden ist der Weg selten geradlinig. Wir erfassen zuerst, was vorhanden ist, und legen dann fest, was ersetzt und was sinnvoll weiterverwendet werden kann.

  • Bestandsaufnahme der vorhandenen Installation
  • Abschnittsweise Erneuerung bei bewohnten Gebäuden
  • Austausch alter Leitungen ohne Schutzleiter
  • Nachrüstung von Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen
  • Erweiterung der Stromkreise für heutige Lasten

Zählerschränke und Unterverteilungen

Der Zählerplatz wird nach den technischen Anschlussbedingungen des zuständigen Netzbetreibers ausgeführt. Wir planen ihn mit Reserve – für Wallbox, Wärmepumpe oder Photovoltaik, auch wenn diese erst später kommen.

  • Zählerschrank nach TAB und VDE-AR-N 4100
  • Vorbereitung für moderne Messeinrichtungen
  • Unterverteilungen mit nachvollziehbarer Aufteilung
  • Selektivität und Abstimmung der Schutzorgane
  • Platzreserve für spätere Erweiterungen

Schutzmaßnahmen

  • Überspannungsschutz (Blitzstrom- und Überspannungsableiter)
  • Erdungsanlage und Potentialausgleich
  • Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCD)
  • Leitungs- und Brandschutzschalter nach Bedarf

Beleuchtung, Schalter und Steckdosen

  • Beleuchtungsanlagen innen und außen
  • Schalterprogramme und Ausstattungsvarianten
  • Steckdosenplanung nach tatsächlicher Nutzung
  • Außensteckdosen, Garten- und Carportbeleuchtung

Anmeldung, Prüfung und Dokumentation

  • Anmeldung beim Netzbetreiber als eingetragener Installationsbetrieb
  • Erstprüfung nach DIN VDE 0100-600
  • Messprotokolle und Prüfbericht
  • Stromlaufpläne und Verteilerbeschriftung
  • Einweisung in die Anlage bei der Übergabe

Typische Kundenprojekte

So sieht das in der Praxis aus

Einfamilienhaus im Neubau

Komplette Erstinstallation inklusive Zählerplatz, Unterverteilung mit Reserve und vorbereiteten Leerrohren für eine spätere Wallbox und Photovoltaikanlage.

Altbauwohnung im Bestand

Erneuerung der Installation bei bewohntem Objekt in Abschnitten, Nachrüstung von Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen und Erweiterung der Stromkreise in Küche und Bad.

Zählerschranktausch vor Wallbox-Installation

Austausch eines alten Zählerschranks gegen eine normgerechte Anlage, damit Ladeeinrichtung und Wärmepumpe überhaupt angeschlossen werden können.

Gewerbeeinheit

Unterverteilungen für Büro- und Lagerflächen, Beleuchtungsanlage und getrennte Stromkreise für Maschinen und EDV.

Montage einer Steckdose in einer Mehrfachkombination
Moderne Küche mit geplanter Beleuchtung und Steckdosenausstattung

Technische Möglichkeiten

Normen, Schnittstellen, Technik

  • Zählerplatz nach VDE-AR-N 4100 und TAB des Netzbetreibers
  • Erstprüfung nach DIN VDE 0100-600
  • Schutz gegen elektrischen Schlag nach DIN VDE 0100-410
  • Überspannungsschutz nach DIN VDE 0100-443 und -534
  • Vorbereitung für steuerbare Verbrauchseinrichtungen (§14a EnWG)
  • Leerrohrsysteme für spätere Nachrüstungen

Ihre Vorteile

Was Sie davon haben

Keine Überraschungen bei der Erweiterung

Wer heute Platz und Leitungswege mitplant, spart beim nächsten Schritt den Umbau der halben Verteilung.

Nachvollziehbare Anlage

Beschriftete Verteilungen und vollständige Unterlagen helfen jedem Fachbetrieb, der später daran arbeitet – auch uns selbst.

Geprüfte Sicherheit

Jede Anlage wird vor der Übergabe gemessen und geprüft. Sie erhalten die Messwerte schriftlich.

Projektablauf

In fünf Schritten zur fertigen Anlage

  1. 01

    Anfrage

    Sie schildern Ihr Vorhaben – telefonisch, per WhatsApp oder über den Projektanfrage-Assistenten. Je konkreter die Angaben, desto schneller die erste Einschätzung.

  2. 02

    Beratung

    Wir sehen uns die Gegebenheiten vor Ort an: Zählerplatz, Leitungswege, Bausubstanz und Ihre Nutzungswünsche. Daraus entsteht ein realistischer Lösungsvorschlag.

  3. 03

    Planung und Angebot

    Sie erhalten ein nachvollziehbares Angebot mit klar beschriebenem Leistungsumfang. Erforderliche Anmeldungen beim Netzbetreiber planen wir mit ein.

  4. 04

    Fachgerechte Ausführung

    Die Ausführung erfolgt nach den anerkannten Regeln der Technik und den einschlägigen VDE-Normen – mit abgestimmten Terminen und sauberer Baustelle.

  5. 05

    Prüfung und Übergabe

    Vor der Übergabe wird gemessen und geprüft. Sie erhalten Prüfprotokoll, Dokumentation und eine Einweisung in Ihre Anlage.

Häufige Fragen

Fragen zu Elektroinstallationen

Ist Ihre Frage nicht dabei? Rufen Sie an oder schreiben Sie uns – eine kurze Rückfrage ist uns lieber als eine Fehlplanung.

Muss bei einer Sanierung immer die komplette Elektrik erneuert werden?

Nicht zwingend. Entscheidend ist der Zustand: Leitungen ohne Schutzleiter, beschädigte Isolierungen oder eine Verteilung ohne Fehlerstromschutz sprechen für eine Erneuerung. Oft ist auch eine abschnittsweise Modernisierung sinnvoll. Was in Ihrem Fall nötig ist, zeigt eine Bestandsaufnahme vor Ort.

Wie lange dauert eine Elektroinstallation im Neubau?

Die Rohinstallation eines Einfamilienhauses dauert üblicherweise wenige Wochen, verteilt auf zwei Bauphasen: Rohinstallation vor dem Verputzen und Endmontage nach Malerarbeiten und Bodenbelägen. Der konkrete Zeitplan hängt vom Baufortschritt der anderen Gewerke ab.

Brauche ich wirklich einen neuen Zählerschrank?

Wenn ein alter Zählerschrank weder Platz noch die erforderlichen Schutzeinrichtungen für neue Verbraucher bietet, lässt sich eine Wallbox oder Wärmepumpe nicht normgerecht anschließen. Ob ein Tausch nötig ist, prüfen wir bei der Besichtigung – pauschal lässt sich das nicht beantworten.

Übernehmen Sie die Anmeldung beim Netzbetreiber?

Ja. Als eingetragener Installationsbetrieb übernehmen wir die erforderlichen Anmeldungen und die Abstimmung mit dem Netzbetreiber.

Elektroinstallationen in Bayreuth und Umgebung

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